DiTEC Lackkonservierungsverfahren.
So alt wie die Automobilgeschichte an sich, ist der Wunsch nach einem perfekten Autolack und langanhaltenden Lackglanz.
So wurden bereits in den Anfangstagen der Automobilgeschichte Wachse entwickelt, die den strahlenden Lackglanz versiegeln und erhalten sollten. Ebenso wollte man den Autolack zusätzlich schützen. Da er neben seiner ästhetischen Eigenschaft - der Schönheit - auch die Karosserie vor Rostbefall und Korrosion schützen soll. Doch trotz regelmäßiger Autopflege und Politur konnte der Alterungsprozeß des Autolacks nicht gestoppt werden. Er verwitterte, bleichte aus, wurde stumpf und matt.
Erst duch den Einsatz des Elektronenmikroskops konnte die Ursache für den stetigen Lackverfall aufgedeckt werden.
Die Ursache des Lackverfalls Nachdem die letzte Lackschicht aufgetragen wurde, beginnt die Aushärtungsphase des noch jungäulichen Autolacks. In dieser Phase hinterlassen die flüchtigen Lösungsmittel mikroskopisch kleine Lackporen. Dies trifft sowohl auf die alten Nitro- oder 2K-Lacke, wie auch auf die modernen wasserbasis oder kratzfesteren Lacke zu.
Betrachtet man die Lackoberfläche unter einem Elektronenmikroskop, dann werden die feinen Lackporen deutlich sichtbar. Sobald der Autolack der Umwelt ausgesetzt wird, lagern sich in den feinen Lackporen Ruß-, Staub-, Schmutz- und Feuchtigkeitspartiekl ein und verstopfen sie regelrecht. UV-Strahlung und starke Temperaturschwankungen beschleunigen den Vorgang des Lackverfalls. Der Lack wird stumpf und matt. Er verliert sein strahlendes Erscheinungsbild.
